Montag, 20. April 2015

Blüten, Bär und Pfeffernuß



Wie kommt der Name Blüten, Bär und Pfeffernuß zustande? 



Ganz einfach: Eva Bär, die Zauberin von Senf & Marmeladen, hat sich hier mit Ihrem Nachnamen verewigt. Das erste Wort Blüten kam dadurch, dass sie sich offen halten wollte, auch Süßes zuzubereiten. Und das dritte Wort Pfeffernuss. Mit dem assoziiert ja jeder etwas. Weihnachten. Gebäck. Würzig. Also ganz einfach zu merken. Den Namen der Lebensittel-manufaktur in Gostenhof (Hipster sagen: Goho) solltet Ihr Euch merken. 
Eva stellt wunderbaren Senf,köstliche Marmeladen, selbstgemachtes Ketchup, Grillsaucen, Aufstriche (vegane Leberwurst) und Würzpasten her. Alles handgemacht. Und das schmeckt man! Mit Liebe und Herz gemacht.






Aber wie kam sie zu der Leidenschaft, solche Schmankerln herzustellen?

Senf macht Eva schon seit Jahren. Dies hat sich daraus ergeben, dass eine Freundin ihr einen selbst gemachten Senf schenkte. Und der hat so gut geschmeckt, dass sie die Lust gepackt hat, dies auch zu probieren.


Und wie wird Senf hergestellt? 

Zunächst werden die Senfkörner gemahlen. Anfangs hat Eva dies per Hand mit einer Kaffeemühle gemacht. Jetzt produziert sie aber schon größere Menge, sodass dies nicht mehr möglich ist. Hier musste sie auch darauf achten, dass das Gemahlene nicht zu warm wird, weil sonst die ätherischen Öle verfliegen. Eva benutzt sowohl braune als auch gelbe Senfkörner. Unterschied ist, dass der braune Senf (aus den brauen Senfkörner) zunächst viel schärfer ist als der Gelbe. Dadurch, dass der braune Senf mit 80 Grad heißem Wasser produziert wird, verfliegt die Schärfe und die eigentlich schärferen Körner sind süßer bzw. milder als die gelben. Genial, oder? Weiterer Knackpunkt ist, dass die Senfkörner wirklich sehr fein gemahlen werden müssen, weil das Senfmehl enorm quillt. Dies ist natürlich manuell mit der Kaffeemühle viel schwieriger. Deshalb übernimmt diese Aufgabe nun eine Mühle aus Nürnberg. Dann setzt Eva einen Sud an, der mit vielen Kräutern angerührt wird. Zu den gemahlenen Senfkörnern wird der Sud gegeben. Der Senfsud muss zwei Tage ziehen. Dann kommen verschiedene Zutaten hinzu, wie Mohn/Marzipan oder getrocknete Tomaten. So entfaltet der Senf seinen typischen Geruch und seine Schärfe. Eva stellt ungefähr 20 Sorten Senf her: Mohn-Marzipan, Ayurveda, Lemon Curry, Estragon, Lebkuchen und viele weitere leckere Geschmacksrichtungen. Und wozu kann man Senf essen? Kurzum: eigentlich zu allem.




Aber da ist Eva noch nicht genug. Sie stellt auch Marmeladen her. Und wie kam sie dazu? Da sie mit Freunden das Brückenfestival vor 13 Jahren gegründet hat, hat sich die Leidenschaft für Marmelade ergeben. Sie hatte nach einem Brückenfestival so viele Limetten übrig. Eva dachte sich, dass sie einfach Limettenmarmelade für das Team daraus macht oder sie an Freunde verschenkt. Das macht Eva wirklich sehr gerne. Freunden eine selbst gemachte Aufmerksamkeit mitbringen. Das ist sowieso das Schönste. Selbst gemachte Geschenke. Das ist einfach eine gewisse Wertschätzung gegenüber den Beschenkten, weil man sich Zeit für diesen nimmt. Aber zurück zur Marmelade… Viele Beschenkte brachten Eva auf die Idee, dass sie mehr Marmelade zaubern und am besten auch verkaufen soll. Deshalb hat sie Ihre Leidenschaft in die Tat umgesetzt. Außerdem hat sie das Logo und die Anhängerchen selbst designt. Sie ist nämlich gelernte Textildesignerin. Hat einfach Gespür für Schönes. Bei ihrem Senf , ihren Marmeladen und anderen Leckereien ist ihr Regionalität sehr wichtig. Bio ist nicht das Hauptkriterium ein Produkt zu kaufen, ist Evas Meinung. Bio hat aber den Weg für einen Bewusstseinswandel in unserer Gesellschaft geebnet. Zum Beispiel für die Marmelade verarbeitete sie Kirschen aus dem Garten der Eltern oder ihre Senfkörner kommen aus einer Mühle aus Nürnberg.
Und wo kann man die Leckereien kaufen? Online (www.bluetenbaer.de) oder in der Fachmarie in Gostenhof. Also bestellt oder kauft die Leckereien von Eva! Wirklich ein Genuss.



Bewundernswert ist, dass Eva noch die Hürde aufgenommen hat, einen Wochenmarkt in Gostenhof aufzubauen. Diesen wird es nun endlich ab dem 23.04 jeden Donnerstag an dem Platz vor der Dreieinigkeitskirche (Adam-Klein-Straße/Müllnerstraße). Und welche Marktteilnehmer werden die Besucher dort vorfinden? Es wird Obst, Gemüse, Käse, Öl, etc. geben. Also auf, auf zur Eröffnung nächsten Donnerstag. Hier gibt es wirklich regionale Köstlichkeiten. Ich werde natürlich für Euch vor Ort sein & Euch berichten!


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